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1 Intro
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██████ ██ ██ ██████ ▀▀▀▀ ▀▀ ██ █████ █████ ██ ███
██████ ██ ██ ▀▀▀▀▀▀ Archive Checker ▀▀▀▀▀ █████ ██ ███
██████ ▀▀ Copyright(c) 1992-93 by SkullSoft ▀▀ ███
Version 3.60
1.1 OASE Mitglied
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│ ╡
│ ┌──┐│ Mitglied
─────└─┴╨─┴┘─────────────────────────────────
Europaeische Shareware Autoren Organisation
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1.2 Überblick der Eigenschaften
SkullCheck ist ein Archiv-Tester, hauptsächlich für Sysops von
Mailboxen gedacht, aber auch für den normalen User geeignet.
SkullCheck checkt die Archive natürlich nicht nur auf
Integrität, sondern auch auf Viren, und hat dabei noch massig
Features. SkullCheck kann einzelne Uploads online checken, oder
eine gesammte Mailbox- FileBase auf einmal.
- Checkt nach Viren in Archiven und normalen Dateien.
* Checkt auch Unterarchive in Archiven in beliebiger
Verschachtelung und Tiefe.
- Verseuchte und defekte Archive können wahlweise jeweils in
ein separates Verzeichnis verschoben oder einfach umbenannt
werden (*.BAD/VIR).
- Bis zu 20 Packer frei konfigurierbar, 9 sind bereits voll
konfiguriert eingetragen.
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- Bis zu 3 Viren-Scanner konfigurierbar, sagen Sie bescheid,
wenn Sie mehr brauchen.. :-)
- TD0-Archive können getestet werden
- Erkennt SFX-Archive und kann Sie in normales Packer-Foramt
konvertieren.
- Konvertiert Archive in eine beliebige Packer-Sorte.
- Hack-Report kann eingebunden werden (Beide Versionen +
Flag-Bahandlung!)
- Reaktion auf Archive mit Security-Envelope kann konfiguriert
werden. Entweder fässt er sie nicht an, packt sie neu oder
behandelt Sie wie normale Archive. (ARJ,ZIP)
- Normale Archive können neu gepackt werden
- Archive können verifiziert werden, d.h. Dateien, die nur die
Endung eines Packers haben, aber kein Archiv sind, können als
gut anerkannt werden.
- Stempelt Logos auf Archive, wo dies möglich ist.
- Packt ein Werbe-File in's Archiv.
- Löscht unerwünschte Files nach Namen aus dem Archiv.
* Kann auch unerwünschte Dateien erkennen, wenn der Name der
Datei sich ändert. Dazu muss ihm die Datei einmal "gezeigt"
werden
- Kann Beschreibungen aus GIF, PCX und MOD-Files extrahieren
und in die FileBase einfügen.
- Holt Beschreibungs-Files aus den Archiven (FILE_ID.DIZ,
DESC.SDI) und fügt die Beschreibung ein, wo möglich.
- Beachtet beim Improtieren von Beschreibungen in die FileBase
Download-Counter
- Packt DIZ-Files in Archive, die noch keines haben. (Bei
vorhandener FILES.BBS)
- Arbeitet mit vielen MailBox- und FileDoor-Systemen zusammen,
getestet wurde mit RA 2.00+, RA 1,11, SBBS 1.16+, Ezy 1.02, WME
1.00ß, Eft 2.00+, XFD 1.30, RAFM 1.20, (GS-Box) ...
- Kann ganze Festplatten oder Verzeichnisse mit oder ohne
Unterverzeichnissen bearbeiten.
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- Wurde erfolgreich unter einem Netzwerk getestet.
- Wurde erfolgreich unter OS/2 getestet.
- SkullCheck ist Multi-Line-fähig.
- Kostet nur 30,- DM !
( * = in der registrierten Version )
1.3 ShareWare
Was ist ShareWare? ShareWare ist ein Vertriebskonzept
kommerzieller SoftWare, das sich bemüht, dem Anwender gegenüber
fair zu sein:
SkullCheck wir als ShareWare vertrieben, das heißt: SkullCheck
ist nicht kostenlos, sondern kostet 30,- DM. Das Benutzen einer
unbezahlten Kopie von SkullCheck über den eingeräumten
Testzeitraum hinaus ist dem Benutzen einer Raubkopie
gleichzusetzen!
Allerdings haben Sie durch den ShareWare-Vertrieb folgenden
Vorteil: Bevor Sie bezahlen, haben Sie die Gelegenheit,
SkullCheck 30 Tage lang zu testen, ob er Ihren Ansprüchen
genügt, ob er Ihnen gefällt, u.s.w.
Erst danach MÜSSEN Sie bezahlen, wenn Sie Skullcheck weiterhin
benutzen wollen, ansonsten müssen Sie alle zu diesem Programm
gehörenden Dateien von Ihrer Platte löschen.
Wenn Sie SkullCheck bezahlt haben (registriert), so erhalten
Sie von mir einen Key, durch den Ihre Kopie von SkullCheck
erkennt, daß Sie ihn bei mir registriert haben.
Da es leider so ist, daß man den Usern noch etwas "zusätzlich"
geben muss, damit Sie bezahlen (das ist nicht der
ShareWare-Gedanke sondern leider Realität), habe ich in den
registrierten SkullCheck noch kleinere Bonuse eingebaut, der in
der unregistrierten Version nicht verfügbar ist:
- Kann beliebig tief verschachtelte Archive bis ins letzte
durchchecken.
- Unerwünschte Dateien können nicht nur nach ihrem Namen
sondern auch durch ihre CRC-Summe identifiziert werden, wodurch
Umbenennungen der unerwünschten Dateien nicht vor deren
Löschung aus dem Archiv schützen.
Alle Dateien in dem Archiv dürfen in KEINER Weise verändert
werden! Weder die Text-Dateien, noch die ausführbaren. Bei
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Weitergabe von SkullCheck an Bekannte, Mailboxen oder sonst wen
ist SkullCheck KOMPLETT zu übergeben, das heißt : Das
vollständige Archiv, so wie sie es bekommen haben.
Es ist erlaubt, das Archiv in ein anderes Pack-Format
umzupacken, solange alle Dateien umgepackt werden. Inserts wie
z.B. MailBox- Werbungen sollten keine Überhand annehmen, sind
aber schon erlaubt, solange sie keine kommerzielle Werbung
darstellen. (Wäre auch widersinnig bei dem Proggie, wenn dem
nicht so wäre :)
Anmerkung: Sollten Sie dieses Programm von einem
ShareWare-Händler auf einer Diskette gekauft haben und mehr als
10 bis 15,-DM ausgegeben haben, so sollten Sie sich SCHWERSTENS
überlegen, den Händler zu wechseln. Das Geld, das Sie dort
bezahlt haben, war eine reine Gebühr für die Kopier-Arbeit des
Händlers, und hat NICHTS mit der eigentlichen Bezahlung dieses
Programmes zu tun. Ich kann es leider nicht verhindern, daß
sich manche Händler eine goldene Nase an der Arbeit anderer
verdienen, ich kann Sie als User nur darauf hinweisen, daß Sie
evtl. über den Tisch gezogen wurden.
1.4 Registration
Wenn Sie Ihre Kopie des SkullChecks registrieren lassen wollen,
so lassen Sie mir folgende Dinge zukommen:
- Den Namen und die Version des Programmes, das Sie
registrieren wollen (SkullCheck v.3.60)
- Ihren Namen ODER den Namen der Box, für den ich SkullCheck
registrieren soll.
- Eine Adresse, unter der ich Sie erreichen kann, möglichst
eine Fido- oder SpeedNet-Adresse, sonst wenn nichts anderes
geht auch eine postalische.
- natürlich das Geld: 30,-DM :)
Sie können alles zusammen per Brief an mich schicken. Am besten
drucken Sie dann zusätzlich die Datei REGISTER.FRM aus und
füllen sie aus.
Postalische Adresse:
╒════════════════╕
│ G.Brockhaus │
│ c/o Henk │
│ Buchstr. 6 HH │
│ 13353 Berlin │
╘════════════════╛
oder einfacher mit einer Überweisung auf mein Konto, auf der
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Sie alle genannten Angaben mit eintragen:
╒══════════════════════════════════╕
│ BLZ : 100 100 10 (PGA Berlin) │
│ Konto : 2330 71-108 │
╘══════════════════════════════════╛
Zur Sicherheit können Sie mir noch eine Net(t)Mail zukommen
lassen, in der Sie mich über Ihren Registrationswunsch
informieren:
╒═══════════════════════╕
│ Fido : 2:242/1105.22 │
│ Speed : 67:100/110 │
╘═══════════════════════╛
1.5 Was benötigt wird
- Eine 286er Processor oder besser. Darunter macht es
SkullCheck nicht. Aber das ist wohl keine Einschränkung, denn
wer fährt wohl eine Mailbox mit einem kleinerem Processor
- DOS 3.0 oder besser
- Alle Packer, die Sie auftreiben können :) Legen Sie diese
Packer bitte alle in ein Verzeichnis. Geben Sie dieses
Verzeichnis im SKCCFG an (s.u.). Wenn Sie kein Verzeichnis
abngeben, dann müssen die Packer in einem PATH-Verzeichnis
stehen, sonst wird SkullCheck diese nicht finden. Dieses gilt
aber auch für andere Programme, es ist also durchaus sinnvoll,
einen PATH auf die Packer zu legen. (z.B.: SET PATH=C:\PACKER)
Wenn Sie bereits eine lange PATH Anweisung haben, so können Sie
den Start von SkullCheck beschleunigen, wenn Sie das
Packer-Verzeichnis an den Anfang der PATH Anweisung setzen.
Allerdings arbeitet SkullCheck schneller, wenn Sie das
Packer-Verzeichnis im SKCCFG angeben !
- SCAN.EXE, möglichst den neuesten SCAN von McAffee. Dieser
kann, muss aber nicht im Pfad liegen. Liegt er nicht im Pfad,
so müssen Sie SkullCheck mitteilen, wo er liegt (SKCCFG).
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2 Konfigurieren mit SKCCFG
SkullCheck liest Konfigurations-Dateien ein, die ihm sagen, wie
er sich verhalten soll.
Im Archiv ist das Tool SKCCFG.EXE, mit diese
Konfigurations-Dateien editiert werden.
Wird dieses Tool aufgerufen, so erscheint ein Menü, in dem Sie
sich mit den Cursor-Tasten bewegen, mit ENTER oder + eine
Option zum Editieren anwählen und mit ESC oder - die Optionen
wieder verlassen können. Benötigte Zusatz-Tasten sind
angegeben, soweit benötigt.
2.1 Allgemeine Optionen
2.1.1 Farben einstellen
Hier können Sie die Farben von SkullCheck und SKCCFG nach Ihren
Wünschen konfigurieren. Es erscheint ein Test-Fenster mit einem
kleinem SkullChecker-Screen und ein Menü, in dem die
konfigurierbaren Farben anwählbar sind.
Bei der Wahl einer Farbe erscheint ein weiteres Menü, in dem
Sie die entsprechende Farbe mit dem Cursor auswählen können.
Das Test-Fenster wird sich entsprechend Ihrer neuen Wahl
verändern und Sie können so abschätzen, ob Ihnen Ihre neue
Farb- Konfiguration gefallen wird.
Die Farb-Konfiguration wirkt sich auch auf den ANSI-Bildschirm
aus, den der User beim Upload-Check zu sehen bekommt.
Ich habe ein Archiv mit Farb-Konfigurationen beigelegt. Wenn
Sie eine benutzen/testen wollen so benennen Sie diese nach
SKULLCHK.CLR um.
2.1.2 Krach machen
SkullCheck macht Lärm, wenn er ein defektes Archiv oder einen
Virus gefunden hat. Dies kann natürlich lästig werden, wenn die
Box nachts alleine läuft und der Sysop schlafen will. Hiermit
kann man SkullCheck global den Mund verbieten, was nicht heißt,
daß er sich in solchen Fällen auf andere (stumme) Weise
bemerkbar machen wird ;)
2.1.3 Zoomende Fenster
Wird dies eingeschaltet, so werden nette kleine Spielereien auf
den Bildschirm gezaubert, die nett aussehen, aber natürlich
unnötig sind und den Checker leicht verlangsamen. Ist
Geschmackssache.
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2.1.4 Versteckte Dateien
SkullCheck legt während der Arbeit DAT-Files an, anhand derer
er abliest, welches Archiv bereits gecheckt wurde. Diese müssen
aber versteckt sein, da sonst Tools, die neue Dateien in die
Filebase eintragen, die DATs evtl. mit eintragen würden. Mit
dieser Option können Sie angeben, ob dies für ein DOS- oder ein
OS/2-Betriebssystem geschehen soll, oder ob sie gar nicht
versteckt werden sollen.
2.1.5 Schnelle Neu-File Suche
MailBoxen, die ihre FileBase in dem alten Opus-Stil mit einer
FILES.BBS pro FileArea anlegen sind relativ langsam. Wenn
SkullCheck eine solche FileBase durchcheckt, schaut er deshalb
erst einmal, ob das FILES.BBS in dem Verzeichnis neuer ist, als
sein eigenes DAT-File. Ist dies nicht der Fall, so geht er
sofort zur nächsten Area über, da er davon ausgeht, daß die
FILES.BBS sich seit dem letzten Check nicht verändert hat.
Diese Methode läuft im Normal-Fall hervorragend, nur wenn an
den DAT-Files manipuliert wurde (durch ein beiliegendes
Zusatztool z.B.), kann das nicht mehr funktionieren. In solchen
Fällen kann man den Schnell-Check ausschalten, SkullCheck wird
dann in jeder Area immer den Inhalt der FILES.BBS mit seinem
DAT-File vergleichen.
2.1.6 COM-Port
SkullCheck gibt während des Check-Vorgangs Meldungen an den
User aus, falls ein Carrier erkannt wird. Hier geben Sie an, an
welchem COM-Port Ihr Modem für diesen Node hängt.
2.1.7 ANSI Ausgabe an User
Hier können Sie einstellen, wie sich SkullCheck auf der
User-Seite darstellen soll. Sie habe 3 Möglichkeiten:
ANSI : Dies ist die schönere Darstellung. Der User sieht einen
ähnlichen Screen, wie den, den Sie sehen. Natürlich ohne DOS-
Fenster und ohne Verzeichnis-Angaben in der ersten Zeile.
ASCII : Dies ist eine erheblich schnellere aber nicht minder
informative Darstellung. Diese sollte in Boxen mit langsamen
Modems benutzt werden.
Auto : Hier versucht SkullCheck selber zu erkennen, was der
User gerade eingestellt hat in seinem Terminal und reagiert
darauf. SkullCheck erkennt ANSI sehr sicher.
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2.1.8 Multiline Check
Schalten Sie dieses an, wenn die Möglichkeit besteht, daß 2
SkullChecker zur gleichen Zeit auf einer Platte arbeiten. Dies
geschieht im MultiTasking evtl. und in einem Netzwerk. Ob der
Fall eintritt, müssen Sie wissen. Z.B. bei einem UploadCheck
auf 2 Lines gleichzeitig, oder einem UploadCheck während die
andere Line in der FILES.BBS herumblättert.
2.1.9 Semaphoren benutzen
Wenn SkullCheck doppelt in einem Verzeichnis arbeitet, so
wollen beide Kopien auf die FILES.BBS zugreifen. Das kann nur
zum Desaster führen, deshalb legt der erste SKC in dem
Verzeichnis ein kleines File ab (SKCDO.DIR), das dem anderem
SKC sagt, daß gerade ein SKC in dem Verzeichnis am arbeiten
ist. Der zweite wartet dann so lange, bis diese Datei weg ist
und legt seine Semaphore ab. Dies einzuschalten ist aber nur
sinnvoll, wenn beim Checken die FileBase, genauer gesagt : die
FILES.BBS erneuert wird. Ansonsten warten die beiden umsonst
auf einander. Also z.B. beim Upload-Check unter Ezy unbedingt
ausschalten.
2.2 Check Optionen
2.2.1 Viren Check
Ist dies eingeschaltet, so wird SkullCheck das Archiv entpacken
und dessen Inhalt nach Viren checken. Ja nach eingestellter
Checktiefe (s.u.) wird er im Archiv enthaltene Archive auch
entpacken und auf Viren checken. Dies kann natürlich lange
dauern, wenn die Archive gross sind und kann deshalb, oder auch
weil einem Viren in einem Archiv egal sind, abgeschaltet
werden.
2.2.2 Banner stempeln
Auf Archiv-Typen, die diese Option unterstuetzen (ARJ,ZIP,SQZ)
wird ein Logo aufgestempelt, das vom User dann beim entpacken
des Archives gesehen wird. Welches Textfile gestempelt wird,
kann man in dem Menüpunkt "Verzeichnisse" eintragen.
2.2.3 Werbung einlegen
In die Archive können Dateien eingepackt werden, also z.B. ein
Werbe-file. Hiermit schalten sie, ob sie dieses wollen, oder
nicht. Welches File eingefügt wird, wird unter "Verzeichnisse"
bekannt gegeben.
2.2.4 Unerwünschte Dateien nach Namen
Sie schalten hiermit, ob unerwünschte Dateinamen aus einem
Archiv gelöscht werden, oder nicht. Die unerwümschten Namen
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werden in eine Liste geschrieben, die in "Verzeichnisse"
eingetragen wird. Dort weiteres zur Liste.
2.2.5 Unerwünschte Dateien nach CRC
Man kann unerwünschte Dateien nicht nur nach Ihrem Namen in der
unerwünschten Liste identifizieren, sondern auch nach ihrer
sogenannten CRC-Summe. Diese CRC-Summe identifiziert gleiche
Dateien mit sehr großer Sicherheit, ist dabei aber völlig
unabhängig vom Namen der Datei. So können z.B. auch
unerwünschte BBS-Logos, die einfach nur umbenannt wurden, aus
den Archiven entfernt werden.
2.2.6 Neu gefundene CRC in Liste schreiben
Sollte eine Datei durch ihre CRC- Summe als unerwünscht erkannt
worden sein, jedoch noch nicht in der normalen
Unerwünschten-Liste stehen, so kann sie automatisch in selbige
eingetragen werden, damit spätere gleichnamige aber
andersartige Dateien auch gelöscht werden. ( Für BBS-Logos, die
zuerst den Namen ändern, dann aber evtl. auch noch ihren echten
Inhalt). Diese Option ist nicht ganz ungefährlich, ich habe
schon Inserts mit dem Namen README.COM gesehe, ein File was
auch auch des öfteren in normalen Archiven vorkommt.
2.2.7 Tip zu den unerwünschten Dateien
Über welche der beiden Lösch-Optionen Sie eine unerwünschte
Datei identifizieren lassen, hängt von der Datei selber ab:
Dateien mit Namen wie README.COM sollte man nicht global über
die Namens-Liste, sondern den Datei-Inhalt anhand seiner
CRC-Summe erkennen und löschen lassen. (CRC-Unerwünscht)
Dateien, wie WERBUNG.TXT kann man natürlich unabhängig von
ihrem Inhalt anhand des Namens heraussuchen und löschen lassen.
(Unerwünscht)
2.2.8 Dateien "touchen"
Wenn Sie diese Option einschalten, so wird SkullCheck alle von
Ihm bearbeiten Dateien auf das aktuelle Datum setzen. Dies ist
gut für New-Files Reporte, New-File Hatchings und ähnliches.
Sie können so z.B. Dateien in Ihre Filebase legen und nacher
checken, Sie werden dann dem User auf in den meisten
Mailbox-Arten als neu angezeigt.
2.2.9 Archive verifizieren
Hiermit können Sie einstellen, das Archive nur gecheckt werden,
wenn Sie auch wirklich ein Archiv sind. Dazu wird überprüft, ob
die Pack-ID des Files zu der zum Packer eingetragenen passt.
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Dies geschiet auch mit Dateien im Archiv, wenn Sie Archive im
Archiv checken lassen (Level<>1). Hat das File nicht die
entsprechende Pack-ID so wird es einfach als gut akzeptiert,
also überlegen Sie, ob Sie dieses einstellen! Um diese Option
auszunutzen, müssen die PackIDs natürlich möglichst genau sein
( möglichst wenige #00 ). Dies hat allerdings evtl. zur Folge,
das die SFXe des Packers nicht mehr erkannt werden. Einfach mal
testen, wieviele Buchstaben der Pack-ID Sie unproblematisch
eintragen können.
TIP : Wenn Sie bei SQZ als letzten Buchstaben in der Pack-ID
ein #03 eingetragen haben und das Verifizieren anschalten, so
können Sie damit SQZ-Files mit Security-Envelope unangetastet
lassen.
2.2.10 Bearbeite SFX-Archive
Hiermit wird eingestellt, ob erkannte SFX-Archive allgemein
konvertiert werden sollen oder nicht. Man kann dieses auch für
die einzelnen Packer einstellen (Menü: Pack-Programme), dann
muss es hier aber auf ja stehen.
2.2.11 Check Tiefe
Hier stellt man ein, bis zur wievielten Archiv-Tiefe SkullCheck
die Archive checken soll. Darunter sind Archive in Archiven zu
verstehen. Steht es auf 1, so checkt er die Archive im Archiv
auch, aber nicht die Archive in den Archiven im Archiv. Weitere
Beispiele möchte ich jetzt nicht ausführen... ;)
Wird hier 0 angegeben, so wird SkullCheck so tief checken, wie
nötig.
2.3 Umpack Optionen
2.3.1 Konvertierungs Packer
Stellen Sie hiermit ein, in welchen Packer-Typ Sie Ihre Archive
konvertiert haben wollen. Mit der Space-Taste können Sie den
Packer verändern. Wenn Sie "---" eingestellt haben, so wird
nicht konvertiert. Diese Einstellung wird durch den Parameter
/.<Erweiterung> überschrieben.
2.3.2 Alte Archive löschen
Wollen Sie die Orginal-Archive nach der Konvertierung löschen
oder nicht ?
2.3.3 Erneuere FileBase
SkullCheck wird im /BASE Mode Ihre FileBase nach einer
Konvertierung des Archives aktualisieren (die neue Datei-Endung
eintragen)
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Auch im normalen Filemode verändert er dadurch auch die
FileBase, wenn Sie aus FILES.BBS besteht oder bei RemoteAccess
2.+.
Wollen Sie das nicht, so schalen Sie diese Option aus.
2.3.4 Backup von FILES.BBS
Kann man als Sicherheits-Maßnahme einstellen. Vor jedem
Verändern der Datei FILES.BBS wird ein Backup der Datei
angelegt (FILES.BAK)
2.4 Dateien abweisen
2.4.1 Mindest-Formate
Hier können Sie Angaben machen, wie "gut" GIFs, PCXs und MODs
mindestens sein müssen, damit Sie diese behalten wollen.
Bei den beiden Bild-Formaten können Sie Mindest-Formate
angeben, bei den MOD Files können Sie Samples und Pattern
angeben.
2.4.2 HackFlags
Wenn Sie eine Hack-Liste des neueren Standards benutzen
(HACK????.IDX), so müssen Sie hier die Flags eintragen, deren
Dateien Sie ablehnen wollen.
Wenn Sie nicht wissen, wovon ich gerade schreibe ;) , so
schauen Sie bitte mal unter [Arbeiten mit SkullCheck] > [Die
Hack-Liste] nach.
2.5 Beschreibungs Optionen
2.5.1 FILES.BBS
Hier tragen Sie den Namen der Text-Datei ein, in der die Namen
und die Beschreibungen Ihrer Dateien abgespeichert werden. Das
ist in der Regel die FILES.BBS. Diese Datei wird in den
FileModes, die eine FILES.BBS benutzen erneuert mit den neuen
Archiv-Erweiterungen nach dem Packen und mit Beschreibungen,
wenn welche in den Archiven gefunden wurde. FILES.BBS wird
jedoch aus Sichreheits-Gründen nie erstellt sondern nur
verändert.
2.5.2 PFILES.BBS
Dies ist das gleiche wie FILES.BBS, jedoch für private Dateien.
Ist hier ein Name eingetragen, so schaut der SkullCheck in
dieser Datei weiter, wenn er die bearbeitete Datei nicht in der
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FILES.BBS gefunden hat. Ist eine Datei in keiner der beiden
Beschreibungs-Dateien vorhanden, so wird sie hier neu
eingetragen. PFILES.BBS wird auch erstellt, wenn sie nicht
gefunden wurde. Diese Angabe ist besonders wichtig beim
Upload-Check. Denn wenn die Dateien nicht nach dem Upload in
der FILES.BBS gefunden wird, so wird sie einfach angehängt an
die FILES.BBS, so daß private Sysop Uploads auf einmal nicht
mehr privat wären. Dies geschieht nicht bei einer Angabe in
diesem Feld.
2.5.3 Tip zu (P)FILES.BBS
Wenn sie in durch einen normalem FileCheck auch FILES.BBS
Dateien erstellen lassen oder neue Dateien dort anfügen wollen,
so können der PFILES.BBS den gleichen Namen geben, wie der
FILES.BBS.
2.5.4 FILES.BBS auch bei RA 2.00 erneuern
Dies ist eine Option, die z.Zt. nur für RA 2.00 unterstützt
wird, weil sie mir dort nur wichtig erschien. RA 2.00 arbeitet
ja nicht mehr mit den bekannten FILES.BBS sondern mit einer
binären FileBase. Dies ergibt jedoch Probleme mit Utils, die
eine FILES.BBS benötigen. Selbst für RA 2.00 gibt es Utilities,
die eine FILES.BBS in der Area benötigen.
Wenn Sie diese Option anschalten, so wird bei Änderungen in der
FileBase von RA nicht nur die binäre FileBase erneuert, sondern
zusätzlich auch FILES.BBS Dateien in den entsprechenden
Verzeichnissen.
Sie sollten das ausschalten, wenn Sie keine Tools haben, die
auf FILES.BBS zurückgreifen müssen, da der Ablauf dadurch
natürlich beschleunigt wird.
2.5.5 Long Description Buchstabe
Der Long-Descriptions-Buchstabe gibt den Buchstaben an, mit dem
die Zeilen zusammensammen gehöriger Beschreibungen in der
FILES.BBS angefangen werden. Das ist bei RA ein +, bei SBBS
wohl ein >
2.5.6 Download Zähler Anfang/Ende
Das DownloadCounter Start/Ende gibt die beiden Buchstaben an,
mit denen ein Download-Counter bei ihnen in der FILES.BBS
eingerahmt ist. Das sind meistens 2 Klammern.
2.5.7 FILE_ID.DIZ / DESC.SDI einlesen
FILE_ID.DIZ und DESC.SDI sind zwei spezielle Dateien, die eine
knappe Beschreibung des Archives enthalten. Vor allem das
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FILE_ID.DIZ ist inzwischen oft zu finden.
Hier schalten Sie, ob SkullCheck für Sie die Beschreibungen aus
den DIZ-Dateien in die FileBase eintragen soll, oder nicht.
2.5.8 Highbit-Filter bei den DIZ Files
Die beiden DIZ-Dateien enthalten immer Beschreibungen zu den
Archiven. Manchmal sind diese Beschreibungen durch Rahmen
"aufgepeppt". Das sieht ganz nett aus, vergrößert aber die
FileBase unnötig. Sie können nun alle ASCIIs, deren Wert > 127
ist rausfiltern. Die meisten Rahmen sind genau aus diesen
Buchstaben erstellt.
2.5.9 ASCIIs über 127, die nicht gefiltert werden
Hier können Sie ein paar Buchstaben eingeben, deren ASCII-Wert
über 127 ist aber nicht gefiltert werden sollen. In Deutschland
sollten Sie dort also auf jeden Fall äÄöÖüÜß eintragen.
2.5.10 Spezielle Beschreibungen besorgen
(Überschreibe...)
Sollen Beschreibungen der entsprechenden Files erstellt werden
und dann in die FileBase eingefügt werden ?
Diese Angaben, ob und wie Beschreibungen in die FileBase
geschrieben werden sollen, haben in den unterschiedlichen Modes
unterschiedliche Wirkungen:
Unter Eft und Ezy ist z.B. eine mehrzeilige Beschreibung nicht
möglich, deshalb wird dort von den Beschreibungs-Dateien immer
nur jeweils die 1. Zeile importiert, die Buchstaben enthält.
DIZ- Files, die einen eingerahmten Text enthalten, sind so kein
Problem mehr, es wird die erste sinnvolle Zeile importiert.
XFD kommt dagegen mit mehrzeiligen Beschreibungen klar und
importiert diese in die FILES.BBS. Ebenso werden diese
vollständig in den Base-Modes für FILES.BBS-FileAreas
importiert.
Alle 4 Beschreibungen sind für FILES.BBS-Systeme, für RA 2.00+
und Ezy 1.02 zugänglich, für RAFM ist keine der 4 Arten
implementiert.
Für Ezy z.B. haben Angaben, wie FILES.BBS, LongDescr-Char und
die DLC-Klammern natürlich keine Auswirkung, wohl aber im
normalen FileModus (Wenn in dem entsprechendem Verzeichnis eine
FILES.BBS gefunden wurde).
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2.5.11 DIZ in Archiv packen
Hier geben Sie an, ob sie in die Archive, die selber noch kein
Beschreibungs-File haben ein solches einfügen wollen, wenn
möglich. SkullCheck wird dann die Beschreibung aus der FileBase
holen und sie in einem FILE_ID.DIZ in das Archiv packen. ( Noch
nicht für RA2 implementiert, dort wird in der FILES.BBS
gesucht. )
VORSICHT: Wenn Sie Tools verwenden, die "Dummy-Beschreibungen"
wie "Beschreibung folgt.." in Ihre FileBase eintragen, dann
geben Sie diese bitte UNBEDINGT bekannt, damit diese nicht zum
FILE_ID.DIZ erstellen benutzt werden! Wie Sie dieses tun
erfahren Sie im Abschnitt "Verzeichnisse" unter DummyListe.
2.5.12 Tagline für DIZ-Dateien
Sie können noch eine Tag-Line eingeben, die SkullCheck an das
von ihm erstellte DIZ ranhängen soll. Wenn Das von ihm
erstellte DIZ weniger als 20 Zeilen hat, so hängt er diese
Zeile noch an. Hier können Sie z.B. eine kleine Originline
Ihrer Box eintragen.
FILE_ID.DIZ Files werden mittlerweile in vielen Boxen in die
FileBase eingetragen, Ihre Tag-Line dann gleich mit... Sie
können sich die Werbung vorstellen ? Schön, dann registrieren
Sie die Version von SkullCheck doch, denn das ist ein kleines
Gimmick für selbige User. ;)
SkullCheck fügt natürlich in in die eigene FileBase das eigene
DIZTag nicht ein...
2.6 Dateien und Verzeichnisse
2.6.1 Packer Verzeichnis
Hier tragen Sie das Verzeichnis ein, in dem Ihre Pack-Programme
zu finden sind.
Tragen Sie hier kein Verzeichnis ein, so wird SkullCheck die
Packer im PATH zusammen suchen, was den Start von SkullCheck
stark verlangsamt!
2.6.2 Banner-Datei
Dies ist das File, das auf Archive gestempelt wird, wenn
möglich. Der Inhalt dieser Datei wird dann beim Entpacken des
gecheckten Archives immer zu sehen sein. Nehmen Sie hier am
besten eine Text-Datei, die Angaben zu Ihrer Box enthält, ein
Logo oder ähnliches. Benutzen Sie KEIN ANSI-File, da die Packer
den ANSI-Treiber normaler Weise abklemmen beim Entpacken, damit
keine "ANSI-Bomben" beim entpacken aufgerufen werden.
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2.6.3 Werbungs-Datei
Das File, das Sie hier eintragen wird jedem gecheckte Archiv
beigepackt. Es könnte z.B. eine lauffähige Version Ihres Logos
oder eben ein ANSI-Bildchen sein.
2.6.4 Namensliste der unerwünschten Dateien
Suchen Sie hier die Liste aus, in der alle unerwünschten
Datei-Namen eingetragen sind, die aus den Archiven gelöscht
werden sollen. Dieses File ist eine normale Text-Datei, in der
pro Zeile ein Datei-Name oder -WildCard steht, das gelöscht
werden soll. Sie können in dieses File z.B. Ihnen bekannte Logo
Dateien von anderen Boxen eintragen. Aber seine Sie vorsichtig
mit dieser Liste, ein Eintrag *.EXE wäre z.B. fatal.
2.6.5 HackListe
Hier geben Sie die Hack-Liste an, die SkullCheck verwenden
soll.
Wenn Sie nicht wissen, was eine Hack-Liste ist, so schauen Sie
bitte unter [Arbeiten mit SkullCheck] > [Die Hack-Liste] nach.
2.6.6 Liste der Dummy-Beschreibungen
Hier geben Sie ein Text-File an, in dem Sie "Dummy-
Beschreibungen" eingetragen haben.
Dummy-Beschreibungen sind solche, die von Tools in die FileBase
eingetragen werden, wenn keine Beschreibung verfügbar ist. Also
z.B. "Keine Beschreibung verfügbar" oder ähnliches. Diese
Beschreibungen MÜSSEN SkullCheck bekannt gegeben werden, damit
er nicht evtl. ein DIZ-File erstellt, das eben aus dieser
Beschreibung besteht, das wäre tödlich! Sie sollten aber auch
solche Dinge wie "Uploaded by" eintragen, denn SkullCheck
überprüft, ob Ihr Eintrag in der Zeile enthalten ist. Zeilen in
der FILES.BBS wie "Uploaded by G.Brockhaus" würden dann nicht
in eine FILE_ID.DIZ mit übernommen.
Seien Sie aber bitte vorsichtig, was Sie eintragen, "missing"
würde ich z.B. nicht eintragen, da dieses Wort sicherlich auch
in normalen DIZ Dateien vorkommt. (z.B. "Shows all missing
files in base")
Die Liste selber ist eine normale Text-Datei, die Sie mit einem
Editor erstellen können. In diese Datei tragen Sie pro Zeile
eine Dummy-Beschreibung ein, Sie können theoretisch so viele
eintragen, wie sie wollen, Begrenzungen sind nur durch Speicher
und Performance gesetzt. Gross- und Kleinschreibung ist egal.
Ich habe eine solche Datei ins Archiv gelegt, Sie können sich
16
───────────────────────────────────────────────────────────────
diese ja mal ansehen. (SKULLCHK.DUM)
2.6.7 CRC von unerwünschten Dateien bekannt geben
Add CRC : Hiermit können Sie CRCs von neu entdeckten
unerwünschten Files in die CRC-Liste eintragen (SKULLCHK.CRC).
Wozu die CRC- Liste da ist, erfahren Sie unter 2.3 "CRC
Unerwünschte".
Die CRC-Liste ist folgendermassen aufgebaut:
<Dateilänge><Leerzeichen><CRC-32>[opt.: Leerz.+Kommentar]
Mit dieser Option können Sie unstressig eine solche Zeile für
ein File in der CRC-Liste anlegen. Sie werden zuerst
aufgefordert, das entsprechende File anzuwählen, der Rest
passiert automatisch, Sie werden informiert, ob die CRC-Summe
bereits eingetragen war oder ob sie tatsächlich hinzugefügt
wurde.
2.6.8 Logdatei-Name
Bitte geben Sie hier den Namen und den Pfad der Log-Datei an,
die SkullCheck benutzen soll. Sollten Sie mit mehreren
SkullChecks gleichzeitig arbeiten (MultiNode-Box), so geben Sie
bitte für jede Version ein anderes LogFile an, da Sie so die
MultiNode-Probleme um einiges verringert. Geben Sie hier nichts
ein, so wird eine Log-Datei mit Namen SKCHK<Node>.LOG im
Verzeichnis vom SkullChecker angelegt und benutzt.
(Node-Nummern werden über den Parameter /N:<Node> übergeben.)
SkullCheck ist zwar für MultiNode-Systeme optimiert und
getestet worden, jedoch ist er evtl. noch nicht perfekt.
2.6.9 Verzeichnis für Viren Dateien
Dies ist das Verzeichnis, in das mit Viren verseuchte
Archive/Dateien verschoben werden. Wird diese Zeile leer
gelassen, so werden verseuchte Dateien in *.VIR umbenannt.
2.6.10 Verzeichnis für defekte/abgewiesene Dateien
Tragen Sie hier ein vorhandenes Verzeichnis ein, in das defekte
Archive verschoben werden sollen. Lassen Sie diese Zeile leer,
so werden diese Archive in *.BAD umbenannt. (DEFEKT.ZIP =>
DEFEKT.BAD)
17
───────────────────────────────────────────────────────────────
2.6.11 Drive für temporäre Dateien/Verzeichnisse
Wählen Sie hier ein Drive aus, auf dem Archive entpackt werden
sollen. Am besten natürlich ein RAM-Drive, jedoch sollten Sie
aufpassen, daß dieses in entsprechender Grösse ist, je nach
dem, wie groß die zu bearbeitenden Archive sein werden. Sollten
Sie sehr große Archive haben, so sollten Sie hier eine normale
Festplatte mit noch genügend freier Kapazität auswählen.
2.7 Externe Programme
Hier stellen sie ein, wie SkullCheck mit externen Programmen
umgeht, die er benötigt.
2.7.1 Scan-Programm Einstellungen
Sie können hier bis zu 3 VirenScanner definieren, die
SkullCheck benutzen soll.
Sie blättern zwischen den VirenScannern mit PgUp / PgDn.
2.7.1.1 Active
Hier können Sie einschalten, ob dieser Scanner benutzt werden
soll, oder nicht. Sie können so die Konfigurationen behalten
und den Scanner einfach ausschalten, wenn Sie ihn nicht mehr
benutzen wollen.
2.7.1.2 Name des Scanners
Hier tragen Sie einen Namen des Scanners ein. Dieser Name wird
dem User gezeigt und erscheint auch auf der lokalen Seite.
Sie können hier also z.B. die Bezeichnung und die Version
eintragen, die Sie gerade benutzen.
2.7.1.3 Das EXE-File
Hier wird bekanntgegeben, welchen Viren-Checker sie benutzen
wollen.
SKCCFG sucht normalerweise erst mal selbstständig nach
SCAN.EXE, den bekannten Scanner von McAffe, jedoch sollte es
auch mit anderen Scannern klappen. Diesen trägt es in den
ersten Viren-Scanner-Bogen ein. Ist diese Zeile frei, wurde
SCAN.EXE nicht gefunden, weil er nicht im Pfad stand.
In diesem Fall, oder auch wenn Sie einen anderen Scanner
benutzen wollen, so müssen Sie die EXE-Datei des Scanners
selber heraus suchen. Wählen Sie diese Option also aus, so
erscheint wieder der Datei-Manager, der oben schon beschrieben
18
───────────────────────────────────────────────────────────────
wurde, mit dem Sie Ihren Viren-Scanner anwählen und SkullCheck
bekannt geben können.
2.7.1.4 Scan Parameter
Tragen Sie hier ein, welche Paramter an Ihren Viren-Scanner
übergeben werden sollen.
2.7.1.5 Virus Errolevel
Hier werden die Errorlevel eingetragen, die der Scanner
übergibt, wenn er einen Virus gefunden hat.
Sie können 2 eintragen, da manche Scanner für spezielle
Scan-Verfahren andere Errorlevel übergeben.
Ich habe weiter unten eine kleine Bibliothek von gebräuchlichen
Scannern zusammen gestellt. Davon unterstützen einige das neue
"heuristische" Scan-Verfahren. Da dieses nicht 100% sicher ist,
wird bei mit diesem Verfahren gefundenen Viren ein anderer
Errorlevel übergeben.
2.7.1.6 Swappen vor dem Scan-Aufruf
Soll sich SkullCheck vor dem Virus-Scan aus dem Speicher
auslagern ?
SCAN.EXE z.B. ist recht Speicher-hungrig. Meine Version
benötigt z.B. 330kB. Da SkullCheck auch nicht unbedingt geizig
mit dem Speicher umgeht, wäre hier ein Einschalten der Option
sinnvoll, verlangsamt aber den Prozess insgesammt. Ich habe bei
mir mal in einem DV-Task mit 340kB Speicher und angeschaltetem
Swap getestet: Kein Problem.
Testen Sie mit Ihrem Scan-Program, ob Sie einen Swap
benötigen/wollen, oder nicht.
2.7.1.7 Scanner kann Unterverzeichnisse
mitbehandeln
Normaler Weise wird Ihr Scanner in jedem neuem Verzeichnis
aufgerufen, das in Archiven enthalten ist. Wenn Ihr
Scan-Programm Unterverzeichnisse immer gleich mitcheckt, so
schalten Sie diese Option an. Der Scanner wird dann nur einmal
im Haupt-Verzeichnis des Archives aufgerufen, was das Checken
natürlich beschleunigt.
19
───────────────────────────────────────────────────────────────
2.7.1.8 Immer scannen
Im Normal-Fall wird nur nach Viren gescannt, wenn im Archiv
Dateien der Art *.EXE/COM/SYS oder *.OVL gefunden wurden.
Schalten Sie diese Option an, so wird immer über den Inhalt der
Archive gescannt, egal, welche Dateien im Archiv vorgefunden
wurden.
2.7.1.9 Booten bei Virus
Dies ist eine grobe Sicherheits-Option, gehen Sie damit
vorsichtig um ! Wenn SkullCheck einen Virus gefunden hat, so
können Sie veranlassen, daß er in diesem Fall sofort den
Rechner bootet.
Mir fällt zwar kein Grund ein, wodurch ein Virus beim Checken
in den Speicher kommen soll, daß heißt aber nicht, daß es
diesen Grund nicht gibt.. :|
Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, so schalten Sie diese
Option an. Sie müssen beim Boxbetrieb allerdings daran denken,
daß Ihre Box über die AUTOEXEC.BAT wieder hochgefahren wird.
Ausschalten sollten Sie diese Option evtl. auch, wenn Sie einen
MultiTasker fahren, sie müssen mal testen, ob das kalt booten
in Ihrer Umgebung zu Konflikten führen kann.
SkullCheck gibt vor dem Boot eine Anweisung zum Disk-Reset, um
möglichen Cache-Programmen einen Wink zu geben, ihre Puffer zu
leeren. Nach einer Pause von 5 Sekunden wird dann ernst
gemacht.
- Kleiner TIP : Wenn Sie die Aktivitäten Ihres Scanners durch
selbigen loggen lassen, so können Sie sich einen "Viren-Report"
anlegen. Kopieren Sie in Ihrer AUTOEXEC.BAT immer die aktuelle
LogDatei Ihres Scanners mit einer "Archiv-Logdatei" zusammen.
Z.B.:
REN VIR.LOG VIR.LO_
COPY VIR.LO_ + TBSCAN.LOG VIR.LOG
DEL VIR.LO_
:Starte_Box
2.7.1.10 User bei Virus ausloggen
Wird ein Virus beim Upload-Check gefunden, so kann der User
sofort ausgeloggt werden. Haben Sie die Boot-Option
eingeschaltet, so können Sie diese Option nicht ausschalten.
20
───────────────────────────────────────────────────────────────
2.7.1.11 Einstellungen für spezielle Viren-Checker
2.7.1.11.1 Scan by McAfee Associates
= SCAN.EXE Copyright (c) McAfee Associates 1989-1993 =
Dieser Scanner ist erst mal der Default-Scanner, den sich
SkullCheck sucht. Er ist wohl der meistbenutze Scanner im
Mail-Box-Bereich, da er überall und normalerweise kostenlos zu
haben ist.
Parameter : /NOMEM /NOPAUSE /NOEXPIRE /SUB
Virus ELvl 1 : 1
Virus ELvl 2 : 0
Wenn Sie den Parameter /SUB mit angegben, dann scannt der
Scanner auch Unterverzeichnisse, Sie können dann also die
entsprechende Option in SkcCfg anschalten.
Sie sollten die Auslager-Option anschalten, wenn Sie nicht
optimal viel Speicher Platz haben, SCAN braucht ca. 330kB.
2.7.1.11.2 TBScan by Thunderbyte
= TBScan (C) Copyright 1989-1993 Thunderbyte B.V. =
TBScan ist ein sehr umfangreicher, schneller Scanner mit vielen
Optionen und Zusatztools.
Scan Parameter : nb nm nh ba
Virus ELvl 1 : 4 ( Scan nach Signaturen )
Virus Elvl 2 : 5 ( heuristischer Scan )
Auf keinen Fall sollte die "heuristische" Scan-Methode
eingeschaltet werden (Parameter hr). Diese Methode ist zwar
nicht schlecht, hat mir aber eine mit TinyProg(TM) gepackte
Datei als Virus herausgenommen.
Weitere optionale Log-Parameter wären log ln=<LogFile>
ll=<LogLevel>. Das erwähne ich nur deshalb, weil TBScan beim
Loglevel 4 sehr interessante Optionen über die gescannten Files
logt. Schauen Sie mal in's Logfile hinein. Ich habe dadurch
einiges über SKULLCHK.EXE erfahren.. ;)
TBScan benötigt laut Doku gut 200kB Speicher und kam in einer
normalen DOS Umgebung ohne Speicher-Auslagerung sehr gut klar.
Die Swap-Option brauchen Sie also nur bei knappem Speicher
anschalten.
TBScan scant Unterverzeichnisse mit, wenn Sie dieses nicht per
Option abschalten. Sie können also die Option "Kann SubDirs"
21
───────────────────────────────────────────────────────────────
anschalten.
2.7.1.11.3 F-Prot von Fridrik Skulason
= F-PROT by Fridrik Skulason, Frisk Software =
F-Prot ist ein Scanner aus Island, der auch das neuartige
"heuristische" Viren-Such-Verfahren unterstützt.
Parameter : /NOMEM [/ANALYSE]
Virus ELvl 1 : 3
Virus Elvl 2 : 0 ( Heuristischer ELvl mir nicht bekannt )
Der Parameter /ANALYSE kann angegeben werden, wenn man
"heuristische" Tests durchführen will.
F-PROT scannt Unterverzeichnisse mit, wenn Sie das nicht über
einen Parameter ausschalten.
Bei Tests in einer normalen DOS-Umgebung war eine Auslagerung
von SkullCheck nicht notwendig.
2.7.1.11.4 AidsTest by Dmitry N. Lozinsky
= AIDSTEST by Dmitry N. Lozinsky =
= (c) Copyright 1990-93 DialogueScience, Inc., Moscow =
AIDSTEST ist ein Scanner aus Moskau, der sich auf die
reichhaltige Auswahl an Viren aus der ehemaligen USSR
spezialisiert hat.
Sie brauchen keine Parameter zu übergeben, ausser vielleicht
/L, wenn Sie das Buchstaben-WirrWarr, das er auf dem Bildschirm
fabriziert nicht mögen.. ;)
AIDSTEST scannt Unterverzeichnisse immer mit, also schalten Sie
die option "Kann SubDirs" bitte ein.
Ob Sie SkullCheck vorher auslagern sollten, kann ich Ihnen
nicht sagen, ich habe in einer "normalen" DOS Umgebung getestet
ohne BBS, da war keine Speicher Auslagerung nötig.
Virus ELvl : 1
2.7.1.11.5 Weitere Viren-Scanner
Tja.. haben Sie SkullCheck mit einem anderm Viren-Checker
erfolgreich getestet ?
Wenn ja, senden Sie mir doch mal eine Beschreibung Ihrer
Konfiguration zu .. 8-)
22
───────────────────────────────────────────────────────────────
2.7.2 Packer Konfigurationen
Unter diesem Menü können Sie bis zu 20 Pack-Programme Ihrer
Wahl konfigurieren.
Dies sollte man aber nur tun, wenn man sich mit den Packern gut
auskennt. 9 Pack-Programme, die ich hier verwende sind
allerdings bereits vollständig verwendbar eingerichtet. Unter
diesen sind alle der z.Zt. am meisten in Mailboxen verwendeten
Packer vorhanden.
Wenn Sie einen neuen Packer verwenden wollen, oder sich
Parameter bei den bereits eingetragenen Packern verändert
haben, so können Sie dieses hier eintragen. Oder auch einfach,
wenn Sie mit von mir eingestellten Optionen nicht zufrieden
sind. Wenn letzteres der Fall ist, so würde ich mich freuen,
die von ihnen neu gewählten Optionen vielleicht mit einer
kleinen Begründung zu erfahren.
Drücken Sie ENTER oder + auf diesem Menü-Punkt, so erscheint
der "Steckbrief" des ersten Packers. Mit PgDn/PgUp können Sie
zwischen den einzelnen Steckbriefen hin- und herblättern.
2.7.2.1 Packer aktiv
Ist automatisch an, wenn eine Extension eingetragen ist.
2.7.2.2 Archiv Erweiterung
Dies ist die Erweiterung, die Archive des Packer normaler Weise
haben. Dateien werden mit diesem Packer bearbeitet, wenn Sie
die eingetragene Extension haben. Haben 2 Packer die gleiche
Erweiterung, so wird der erste genommen.
2.7.2.3 EXE zum Packen
Hier tragen sie die EXE-Datei ein, die zum Packen von Archiven
dieser Datei-Extension benutzt werden soll. Geben Sie hier kein
Verzeichnis ein, der Packer wird im Pfad gesucht, ein Eintrag
im Pfad muss also auf das Verzeichnis, in dem Ihre Packer
stehen zeigen. (z.B. PKZIP.EXE für ZIP)
2.7.2.4 EXE zum Entpacken
Mit der hier eingetragenen EXE-Datei werden Archive mit der
eingetragenen Erweiterung entpackt. (z.B. PKUNZIP für ZIP) In
vielen Fällen ist dies die gleiche Datei, wie die Pack-EXE.
Geben Sie hier ein Leerzeichen gefolgt von einem ENTER ein, so
wird die Pack-EXE übernommen.
23
───────────────────────────────────────────────────────────────
2.7.2.5 Parameter zum (ent)packen ohne Verzeichnis
Dieser Parameter wird mit dem Archiv an den Packer übergeben,
wenn eine Datei ohne ihr Verzeichnis in in das Archiv gepackt
wird. Dies geschieht z.B. bei der Insert-Datei.
2.7.2.6 Parameter zum (ent)packen mit Verzeichnis
Bitte geben Sie hier die Parameter ein, die an das
Pack-Programm übergeben werden sollen, wenn Dateien mit
Verzeichnissen in das Archiv gepackt werden. TIP: Wenn Ihr
eingetragener Packer das nicht kann, so wählen Sie in möglichst
nicht als Konvertierungs-Packer, weil so wichtige Informationen
im Archiv verloren gehen können!
2.7.2.7 Parameter zum Testen eines Archives
Parameter, den man dem Packer übergibt, um seine Archive auf
CRC-Integrität zu überprüfen.
2.7.2.8 Parameter zum Löschen einer Datei
Parameter zum Löschen von Dateien aus einem Archiv
2.7.2.9 Parameter zum Übergeben einer Liste
Parameter zum Übergeben einer Steuer-Datei. Dieser Parameter
wird einer Datei vorangestellt, in der die zu löschenden
Dateien eingetragen sind. Hat der Packer keinen solchen
Parameter, so geben Sie heir ein Leerzeichen ein. Die Dateien
in der Liste werden dann von SkullCheck einzeln aus dem Archiv
gelöscht.
2.7.2.10 Parameter zum Logo stempeln
Parameter zum Kommentieren eines Archives. Hiermit wird das
Logo gestempelt.
2.7.2.11 Parameter zum Voranstellen einer
Logo-Datei
Paramter, der einer Logo-Datei vorangestellt wird.
2.7.2.12 ErrorLevels, die der Packer übergibt
Hier können Sie einige ErrorLevels eintragen, auf die
SkullCheck mehr oder weniger reagieren kann:
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Disk full : Dies ist der ErrorLevel, den der Packer zurückgibt,
wenn er das Archiv nicht entpacken konnte, weil der Platz auf
der Festplatte nicht mehr ausreichte.
Mem low : Diesen ErrorLevel übergibt der Packer, wenn er
Schwierigkeiten wegen Speicher-Mangel bekam
Secured : Diesen EL übergibt der Packer beim Entpacken oder
Testen, wenn das Archiv vor Veränderung durch eine so genannte
Security-Envelope geschützt ist.
Not found : Diesen Errorlevel übergibt der Packer, wenn er eine
Datei im Archiv nicht gefunden hat. Dieser ErrorLevel ist
interessant, um Archiv-Fehler von einfachen Fehlern z.B. beim
Löschen von gar nicht im archiv vorhandenen Dateien zu
unterscheiden
Password : Dieser ErrorLevel wird übergeben, wenn Dateien im
Archiv mit einem Passwort geschützt sind. Dieser Errorlevel ist
mit Vorsicht zu genießen: Bei ZIP z.B. ist er der selbe, wie
wenn eine Datei nicht gefunden wurde. Wenn Sie also ein
kaputtes Archiv erhalten, so kann dieses leicht für ein
Passwort-geschütztes Archiv gehalten werden, wenn Sie hier
einen ErrorLevel eintragen.
2.7.2.13 Packer-ID im Archiv
Hier können Sie in den ID-Editor die Pack-ID des Packers
eintragen. Dies ist ein immer in den Archiven am Anfang
vorkommender ASCII-Code. Sie können einfach mal ein paar Test-
Archive erstellen, und dann mit einem Hex-Editor in das Archiv
hineinschauen. In den meisten Archiv-Typen sind einige der
ersten Buchstaben immer gleich. Diese können Sie hier
eintragen. Der ID-Editor ist zweigeteilt, oben können Sie
direkt über die Tastatur Buchstaben eingeben, unten können Sie
die entsprechenden dezimalen ASCII-Codes der Buchstaben
eintragen. Diese erfahren Sie aus Ihrem ASCII-Editor oder aus
Ihrem DOS-Buch. Der ASCII-Wert 00 steht hier für eine
veränderliche Position, also einen Buchstaben in der ID, der
nicht in jedem Archiv der selbe ist.
2.7.2.14 Repack Optionen
Damit kann man einstellen, wie auf -AV gesicherte Archive
reagiert werden soll (beim ARJ) und ob Archive neu gepackt
werden sollen.
Wenn Sie z.B. ein ARJ Archiv haben und den
Konvertierungs-Packer auf ARJ gestellt haben, so würde normaler
Weise nichts konvertiert und somit das Archiv nicht neu gepackt
25
───────────────────────────────────────────────────────────────
werden. Wenn Sie aber auch -AV gesicherte Dateien verändern
wollen, so muss das Archiv vorher neu gepackt werden. Dieses
stellen Sie hier ein. Es gibt folgende Einstellungen:
Never : Ein Archiv wird nie neu gepackt. Es wird nur
konvertiert, wenn dieses eingestellt wurde und das Archiv
selber kein -AV gesichertes Archiv ist.
On -AV : Ein Archiv wird nur neu gepackt, wenn es durch einen
-AV Code gesichert ist (ARJ). Ist ein Konvertier-Packer
eingestellt, so werden alle (auch -AV) Archive konvertiert
Always : Archive werden immer neu gepackt und das mit dem
Konvertierungs-Packer, ist keiner eingestellt, mit dem Packer,
der das alte Archiv-Format produziert.
2.7.2.15 SFX Behandlung
2.7.3 TD0 Test
TD0-Dateien sind spezielle Archive, die ganze Disketten
enthalten.
Hier kann man den Tester für TD0-Dateien einrichten. Bei dem
TD0-Packer liegt eine Datei TDCHECK.EXE dabei, die Sie hier mit
Pfad eintragen müssen.
Mit der Option "Eingeschaltet" schalten Sie das Checken von
TD0-Dateien ein und aus.
Die Option "Beschreibung" ist in SkullCheck noch nicht
implementiert.
2.8 FileBase-Check konfigurieren
Hier geben Sie SkullCheck bekannt, welchen File-Base Typ Sie
verwenden. Diese Einstellungen sind für den /BASE Mode vom
SkullCheck relevant.
Unterstützt werden :
RA 1.11
RA 2.00
RAFM 1.20
SBBS 1.16+
Ezy 1.02
WME 1.00ß
Wählen Sie hier einen Typ aus und drücken Sie danach dann EINFG
(INS).
Wenn Ihre Base richtig installiert ist und die entsprechende
Environment-Variable gesetzt ist, so erscheint nun eine Liste
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───────────────────────────────────────────────────────────────
Ihrer FileAreas. Wählen Sie aus, welche Area SkullCheck in den
Base-Check einbeziehen soll und welche er auslassen soll. Dabei
ist es sinnvoll z.B. Amiga-File-Areas auszuschliessen, wenn sie
Dateien enthalten, die auf einem IBM-kompatiblen Rechner nicht
bearbeitet werden können. Ein Rechteck vor der Area bedeutet,
daß die entsprechende Area gecheckt wird. Mit SPACE wechseln
Sie dies für eine Area, mit EINFG (INS) schalten Sie alle Areas
an, mit ENTF (DEL) schalten Sie alle Areas aus.
ACHTUNG! : Alle Konfigurationen, die SkullCheck braucht,
versucht er sich möglichst von wo anders her zu holen, so ist
es auch bei dieser:
RA 2.00 : Die Area-Konfig hat KEINE Wirkung auf das
tatsächliche Verhalten von SkullCheck ! SkullCheck schaut nach
dem Flag "Upload Scan" in der FileBase von RA 2.00, nur das ist
relevant für die Entscheidung, ob die Area gescannt werden
soll, oder nicht. Ausserdem holt sich SkullCheck noch die
Angabe für den Konvertierungs-Packer und beachtet diese, wenn
ihm die Erweiterung bekannt ist. Einen Packer selber brauchen
Sie in RA 2.00 nicht einstellen, die Einstellungen in RA sind
zu ungenau für SkullCheck, deshalb richtet er sich nur nach der
Erweiterung. Wenn für eine Area kein Konvertierungs-Packer
definiert wurde, so wird im Base-Check auch nicht konvertiert.
Ezy : Die Area-Konfig ist hier gültig, Ezy selber hat kein Flag
für den Upload-Scan, wie RA 2.00. Allerdings kann man bei Ezy
auch für jede Area den Konvertierungs-Packer separat
einstellen. SkullCheck beachtet diese Einstellung im
Base-Check.
2.9 FileDoor angeben
Wählen Sie das von Ihnen benutzte File-Door an. Wenn Sie keines
unterstützten Doors haben, sollten Sie auch keines anschalten,
ausser Sie wissen, daß Ihr Door zu einem aus der Liste
kompatibel ist.
XFD 3.01 und Eft 2.00+ erwarten bei bestimmten Aktionen
bestimmte Dateien nach einem Check, die von SkullCheck
entsprechend angelegt werden, wenn das Door angewählt wurde.
Insgesamt reagiert SkullCheck so auf das entsprechnde Door
optimiert, wenn er mit einer Datei oder einem Dateien-Wildcard
aufgerufen wird. Im /BASE Mode sind diese Einstellungen dann
ohne Bedeutung.
27
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3 Arbeiten mit SkullCheck
3.1 Der Base-Modus
SkullCheck kann voll automatisch eine gesammte File-Base
durchchecken, unterstützt werden zur Zeit : RA 1.11, RA 2.00,
SBBS bis 1.17, Ezy 1.02, WME 1.00ß und RAFM 1.20.
Es werden dabei alle mir bekannten Einstellungen aus der
MailBox- Konfiguration gelesen, die für den Check relevant
sind. So werden flags beachtet, ob eine Area gecheckt werden
soll (RA 2.00) und separat für jede Area konfigurierte Packer
(Ra 2.00 und Ezycom)
Dies ist zum Beispiel interessant, wenn Sie in einem Event alle
neuen Dateien durchchecken wollen, die noch nicht gecheckt
wurden.
Beim Abarbeiten der Dateien/Archive legt SkullCheck bei
FileBases die über kein internes Flag "Datei ist gecheckt"
verfügen (alle außer Ezycom) eigene Dateien in den einzelnen
Area-Verzeichnissen ab, anhand derer er entscheidet, ob ein
Archiv bereits von ihm gecheckt wurde, oder nicht. Diese
Dateien sind sicherheitshalber mit dem Attribut "versteckt"
abgelegt, damit sie nicht irgendwelche Filelisten-Ersteller
stören können.
Wollen Sie neue (ungecheckte) Dateien in Ihrer FileBase
durchchecken, so geben Sie folgendes ein:
SKULLCHK /BASE <Parameter>
3.2 Der File-Modus
Wollen Sie nur einzelne Dateien durchchecken, so geben sie
folgendes ein:
SKULLCHK <Dateiname/WildCard> <Parameter>
SkullCheck wird dann die mit dem WildCard oder dem Namen
bezeichneten Dateien durchchecken, also z.B.:
SKULLCHK C:\FILES\UPLOAD\NEW_STUF.ARJ
(eine Datei wird gecheckt)
SKULLCHK C:\FILES\NEWS\*.*
(mehrere Dateien werden durchgecheckt)
SKULLCHK C:\FILES\*.* /SUB
(Alle Files in dem Verzeichnis C;\FILES und
seinen Unterverzeichnis werden gecheckt)
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3.3 Der geteilte File-Modus
In manchen Situationen ist es nicht sinnvoll, alle Optionen auf
einmal ausführen zu lassen.
Stellen Sie sich einen Upload vor, nachdem die MailBox an
SkullCheck übergibt und ein einfaches Resultat erwartet.
SkullCheck fängt nun an, zu ackern, konvertiert den Upload,
trägt alles mögliche in die Beschreibungs-Files ein (FILES.BBS)
und gibt an die Box zurück. Diese findet Ihre alte Datei nicht
mehr (weil konvertiert), denkt also, daß das File schlecht war
u.s.w. ...
Für solche Situationen kann man den Check aufteilen. Es werden
2 Aufrufe von SkullCheck gestartet. Einer, der nur checkt und
ein verstecktes konvertiertes File zurücklässt und ein zweiter,
der aufräumt, Logo stempelt, FILES.BBS erneuert u.s.w.
Der erste Aufruf wäre dann:
SKULLCHK /A <Dateiname>
danach dann
SKULLCHK /B
Diese Option wird z.B. beim SBBS-Upload-Check gebraucht, wie
man das installiert beschreibe ich weiter unten.
3.4 Parameter beim Aufruf von SkullCheck
Aufruf von SkullCheck allgemein:
SKULLCHK.EXE [<Mode>] [<Parameter> ...]
Modes:
/? Startet einen Hilfe-Bildschirm mit den Parametern
/BASE SkullCheck aufrufen, zum FileBase-Checken
/A <file> 1. Teil des aufgeteilten File-Checks
/B 2. Teil des aufgeteilten File-Checkks
<file> normaler Check einer Datei oder Datei-Gruppe (WildCard)
Parameter:
/C:<Konfigurations_Datei> Einlesen einer anderen CFG-Datei als
der normalen SKULLCHECK.CFG
/N:<NodeNr.> In MultiNode-Umgebungen kann man hiermit eine
Node-Nummer übergeben, die SkullCheck u.a. veranläßt eine
eigenständige Temporär-Directory zu erstellen und zum Entpacken
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───────────────────────────────────────────────────────────────
zu benutzen.
/P:<COM-Port> Soll ein anderer COM-Port als der in der CFG
eingestellten benutzt werden, so kann dieser mit diesem
Parameter überschrieben werden. Dies ist z.B. nützlich in einer
MultiNode-Umgebung.
/SUB Beim WildCard-Mode wird SkullCheck durch diesen Parameter
veranlasst, auch Unterverzeichnisse des angegebenen Verzeich-
nisses zu bearbeiten.
/.<ArchivExt> Es wird der eingestellte Konvertierungs-Packer
überschrieben. Übergeben Sie z.B. den Parameter /.SQZ, so
werden alle Archive in das Squeeze Format umgepackt, egal, was
Sie in SKCCFG konfiguriert haben.
/Q&D Schaltet den Quick & Dirty Mode an. In diesem benutzt SKC
undokumentierte DOS- Funktionen, die die Arbeit beschleunigen,
aber z.B. unter OS/2 mit größter Wahrscheinlichkeit Probleme
bringen werden.
/DEB Es wird ein File mit Namen SKULLCHK.DEB erstellt, in dem
genaueres zum internen Ablauf des SkullCheckers vermerkt wird.
Dies ist nur zur Fehler-Findung und sollte sonst nicht benutzt
werden, da es den Prozess verlangsamt.
/U:<Uploader> Hiermit kann ein Uploader im Log-File vermerkt
werden. VORSICHT! Alle folgenden Parameter werden als Uploader
genommen. Diesen Paramter immer als letzten benutzen!
3.5 Statuszeile von SkullCheck
In der Status-Zeile von SkullCheck werden einige Informationen
zur momentanten Konfiguration angezeigt:
Links steht die Registrierung, rechts ein paar Kürzel:
D Deutsche Version von SkullCheck
E Englische Version von SkullCheck
P:<Zahl> Gibt die aktuell eingestellte COM-Port Nummer an.
N:<Zahl> Gibt die aktuelle Node-Nummer in hex. an, wenn eine
angegeben wurde.
EFT SkullCheck arbeitet gerade im Eft-Mode
XFD SkullCheck arbeitet gerade im XFD-Mode
DEB Ein Debug-File wird erstellt.
<Ext> Die Erweiterung des momentanen Konvertierungs-
Packers.
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3.6 Environment Variablen
Zur Zeit beachtet SkullCheck nur eine Environment-Variable:
SKCOVR
Mit dieser kann man das Auslagern der Overlay-Datei von
SkullCheck in den EMS ausschalten in Umgebungen, in denen dies
zu Problemen führen kann.
3.7 Die Hack-Liste
SkullCheck unterstützt die offizille Hack-Liste aus dem
Hack-Report der von Lee Jackson ( Co-Moderator, FidoNet
International Echo SHAREWRE (1:382/95) ) erstellt und gewartet
wird. Diese ist inzwischen in mehreren Boxen zu haben.
Der Hack-Report berichtet über Archive, die in Mailboxen umher
gehen und in irgendeiner Weise zweifelhaft sind. Das können
Dateien sein, deren Version gehackt ist, Trojanische Pferde
enthalten oder ganz ordinäre Raubkopien sind.
Zusammengefasst sind diese in einer standartisierten Liste.
-------------------------------
Der alte Standard: HACK????.COL:
In dieser Liste steht pro Zeile eine dieser Dateien ohne
Datei-Endung drin. Zeilen, die mit ;; beginnen sind Kommentare.
-------------------------------
Der neue Standard: HACK????.IDX:
Seit neuerem wird ein weiterer, genauerer Standard vertrieben.
Zeilen mit ;; am Anfang sind auch hier wieder Kommentare. Die
weiteren Zeilen sind dann nach folgendem Schema aufgebaut:
Dateiname,Jahr,Flag
Dateiname ist wieder der Name ohne Erweiterung, Jahr ist das
Erschheinungs-Jahr des dazu gehörigen Reports und Flag ist ein
Kürzel für die Art des des Hacks. Z.Zt. werden folgende Flags
benutzt, weitere können ohne Probleme hinzu gefügt werden:
HAK Gehackte Datei
HOX Hoax Alarm (weiss noch nicht, was das sein soll)
TRO Trojanisches Pferd
PIR Raubkopie
QUE Irgendwie fragwürdige Dateien
SkullCheck unterstützt beide Standards, Sie können sogar beide
Standards zeilenweise gemischt in einem Hack-Report benutzen.
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Benutzen Sie den IDX Standard, so MÜSSEN Sie unter "Dateien
abweisen" die Flags angeben, deren Dateien Sie ablehnen wollen.
Sie sollten alle eintragen, das Flag QUE würde ich evtl.
weglassen.
Dateien, die in der Liste gefunden werden, werden genauso
behandelt, wie defekte Archive, also bewegt oder in *.BAD
umbenannt.
32
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4 Installation als OnlineChecker
SkullCheck ist natürlich auch und zum grossen Teil als
Online-Checker gedacht. Er hat ein bärenstarkes Userinterface
;) , daß in etwa so aussieht, wie die Oberfläche, die Sie
sehen, wenn der UserTerminal Ansi versteht.
Hier nun die mir bekannten Möglichkeiten, SkullCheck als
OnlineChecker in verschiedenen Umgebungen einzubauen. Haben Sie
ihn in einer mir unbekannten Umgebung eingebaut, so würde ich
mich sehr über eine kleine Beschreibung Ihrer Installation
freuen, sie wird dann in die nächste Dokumentation unter
Hinweis auf Ihren Namen aufgenommen.
TIP : Wenn Sie mehrere Nodes haben, so müssen Sie für
SkullCheck pro Node eine eigene Konfiguration angeben, alleine
schon wegen dem Port. Erstellen Sie also am besten jeweils eine
Konfiguration mit dem Namen <NodeNr>.CFG . Wenn Sie das so
handhaben, so können Sie die Konfiguration nachher auf einfache
Weise übergeben. Bei RemoteAccess 2.+ z.B. mit
... /C:*N ...
4.1 RemoteAccess 1.+
Schreiben Sie ein neues Menü, in das Sie mit einem GOSUB
anstatt Ihres alten Upload-Befehls hinein springen. Dieses Menü
enhält 3 Befehle:
- Upload file
- Menü Typ 7 (Exec)
Parameter: <Pfad>SKULLCHK.EXE *0 /N:*N [/C:<Config>] *M
- Menü Typ 3 (Return from Gosub)
Alle Menü-Punkte müssen auf automatisch gestellt sein !
Bei einem Upload wird also so in dieses Menü gesprungen und der
Upload ausgeführt. Danach wird SkullCheck aufgerufen und an Ihn
wird das Verzeichnis der aktuellen File-Area übergeben (*0) und
-falls gewünscht- eine Konfigurations-Datei, *M bewirkt einen
Memory-Swap von RA. Nach einem Upload wird also das gesamte
Verzeichnis der Area durchgescannt, allerdings bearbeitet
SkullCheck nur die noch nicht gecheckten Dateien, was in diesem
Fall eben der Upload wäre. Der Speicher-Swap ist meistens
nötig, da SkullCheck und der Packer selber einigen Speicher
benötigen.
4.2 RemoteAccess 2.+
Öffnen Sie in RACONFIG das Menü
OPTIONS > FILES > UPLOAD SCAN
33
───────────────────────────────────────────────────────────────
Dort tragen Sie folgendes ein
Scan Online : Yes/Ask
Failed Scan : Unlisted
Scan Utility : <Pfad>SKULLCHK.EXE @ </C:Config> /N:*N *M
Die ersten beiden Optionen können Sie eigentlich so einstellen,
wie Sie wollen, Sie sollten aber die erste nicht auf No setzen.
!!! Den Failed Scan bitte *AUF KEINEN FALL* auf "Deleted"
setzen! RA erkennt dann zwar den schlechten Upload, denn es
setzt das File in der FileBase tatsächlich auf deleted, rechnet
den Upload aber an und gibt auch nicht die Virus-Meldung aus!
Ob das nun ein bug oder ein feature ist, weiss wohl nur Andrew
Millner...
4.3 Super BBS bis 1.17
SkullCheck unterstützt noch nicht die neue binäre FileBase von
SBBS 1.18. Dies kommt in einer der nächsten Versionen. Alle
hier gemachten Angaben beziehen sich auf SBBS bis Version 1.17,
sie sollten aber SkullCheck auch als normalen Upload-Checker
unter SBBS 1.18 einsetzen können, jedoch habe ich das noch
überhaupt nicht testen können.
Starten Sie CONFIG.EXE, öffnen Sie das "PATH"-Menü und tragen
Sie folgendes unter "Virus-Scan" ein:
<Pfad>SKULLCHK.EXE /A %1 [/C:<Config>] /N:*N *S
Danach öffnen Sie "Global Options" im Menü "FILES". Editieren
Sie dort die folgenden Zeilen:
Virus Check : Yes
No unpack before scanning : Yes
Nun erstellen Sie ein neues Menü, in das Sie mit einem GOSUB
anstatt Ihres Upload-Befehls hinein springen:
- UPLOAD file
- Menü Typ 7 (Exec)
Parameter: <Pfad>SKULLCHK.EXE /B /N:*N [/C:<Config>] *S
- Menü Typ 3 (Return from Gosub)
Bei einem Upload wird also nun der interne VirenChecker
aufgerufen, welcher der SkullCheck im /A-Mode ist. Das Archiv
wird also nur auf Defekte oder Viren gecheckt.
Nach dem Upload wird der 2. Teil des Checks aufgerufen, indem
evtl. umgepackt oder die FILES.BBS verändert wird.
34
───────────────────────────────────────────────────────────────
4.4 Ezycom 1.02+
Editieren Sie in dem Haupt-Verzeichnis von EzyCom die Datei
UPCONV.BAT, falls diese Datei bei Ihnen nicht vorhanden ist, so
erstellen Sie diese.
- In diese schreiben sie eine Zeile:
<Pfad>SKULLCHK.EXE %1%4.%6 /.%5 /N:%TASK% [/C:<Config>]
Dieses bewirkt einen Aufruf von SkullCheck durch Ezy nach dem
Upload. SkullCheck konvertiert dann das Archiv in das Format
um, das Sie in CONFIG.EXE für diese Area eingegeben haben.
Wollen Sie die Files lieber allgemein in das in SKCCFG
eingetragene Format umpacken, so müssen Sie /.%5 aus der Zeile
herausnehmen.
/N:%TASK% übergibt den Ezycom Task an den Checker, wenn Sie
Ihre Box nicht Multiline fahren, können Sie diesen Parameter
auch weglassen.
Sie sollten für den Online-Check unter Ezy AUF JEDEN FALL eine
Bad- und eine Vir-Directory angeben, da Ezy das Archiv immer
als gut ansieht, wenn es noch vorhanden ist! Errorlevels kann
Ezy nicht ablesen, da sie durch den Batch-Aufruf zerstört
werden.
4.5 FileDoor (XFD) 3.1+
Editieren Sie Ihre Konfigurations-Datei von XFD:
- Tragen sie bei "ExitAfterUpload1" ein:
<Pfad>SKULLCHK.EXE $U\$F [/C:<Konfig-Datei>] $M $N
Die Konfigurations-Datei können Sie optional angeben.
$M bedeutet ein Auslagern von XFD aus dem Speicher, durch $N
ruft FileDoor SkullCheck nur dann auf, wenn ein erfolgreicher
Upload erfolgt ist.
- In SKCCFG.EXE muss natuerlich XFD als FileDoor angegeben
werden.
4.6 Eft 2.+
- Tragen Sie SkullCheck bei den gewünschten ArcExtensions im
Konfigurations-Tool von Eft ein:
<Pfad>SkullChk.Exe $1 [/C:<Konfigurations-Name>]
35
───────────────────────────────────────────────────────────────
Die Angabe einer Konfigurations-Datei ist wieder optional.
- Tragen Sie als Good-Filenamen GOOD ein.
- Schalten Sie bei allen Protokollen, bei denen Sie wollen, daß
nachher ein UploadCheck erfolgen soll, die ArcCheck-Option
auf Y
!! WICHTIG!: Tragen Sie bei allen Protokollen, bei denen Sie
ein nachherigen ArcCheck eingeschaltet haben (dort wird
SkullCheck aufgerufen) als ArcCheck-Fenster(Window)-Koordinaten
für alle vier Werte 0 ein. Wenn Sie versuchen, SkullCheck in
einem Eft- Fenster laufen zu lassen, werden Sie mit großer
Wahrschein- lichkeit System-Abstürze bekommen !
- Schalten Sie bei den Protokollen "Write EXITINFO.EFT" auf Y,
wenn Sie wollen, daß SkullCheck Beschreibungen an Eft
übergibt.
- Natuerlich muss im SKCCFG.EXE Eft als FileDoor angegeben
werden.
36
───────────────────────────────────────────────────────────────
5 Zum Schluss...
5.1 Oft gestellte Fragen
F: Was ist mit der INS Taste in SKCCFG bei eingeschaltetem
RemoteAcces 2.+ FileMode ?
A: Diese ist für RA2 nicht gültig. Die Areas, die gecheckt
werden, werden direkt aus der FileBase ausgelesen. SkullCheck
verwendet dafür das "Upload Scan" Flag. Der
Konvertierungs-Packer wird beim BaseMode auch aus der FileBase
gelesen.
F: Ich habe angeschaltet, daß SkullCheck die Beschreibungen in
der FileBase auslesen soll und als FILE_ID.DIZ in das Archiv
packen soll. Warum macht er das dann nicht mit Remote Access
2.0+ ?
A: Ganz einfach, das ist noch nicht implementiert, das kommt
erst in einer der nächsten Versionen. Bei RA2 holt er sich eine
Beschreibung auch aus der entsprechenden FILES.BBS, falls
vorhanden und packt sie dann als DIZ in das Archiv.
5.2 Eingetragene Warenzeichen
SkullCheck wurde geschrieben mit:
Turbo Pascal 6.0 (c) 1983-90 by Borland International, Inc.
SkullCheck benutzt folgende Unit, danke an die Programmierer
(!) :
- EXEC33 , Swap-Unit der Spitzenklasse ! Jedem zu empfehlen.
Public Domain Software von Thomas Wagner, Ferrari electronic
GmbH
- Ich hatte eine Zeit lang die Unit DOSWINDOW von Martin
Austermeier genutzt, habe aber nach einem anderem Tip von
selbigen eigene, für mich leichter zu wartende Routinen
eingebaut. Trotzdem Dank an Ihn für die Tips !
Alle in dieser Dokumentation verwendeten Warenzeichen werden
anerkannt. Im besonderen:
- SCAN (c) 1989-93 by McAfee Associates
- ARJ (c) 1990-92 by Robert K. Jung
- PKZIP (c) 1989-92 by PKWARE Inc.
- SQZ (c) 1993 by J. I. Hammerberg
- Die ganze Mailbox-Software ist bestimmt auch eingetragen,
weiß ich jetzt nicht genau, wird aber alles pauschal
akzeptiert, wenn dem so ist. ;)
37
───────────────────────────────────────────────────────────────
5.3 Dankeschön !
Erst mal ein grosses Danke an alle Beta-Tester, denen ich auf
der Suche nach einem guten Produkt die eine oder andere
FileBase zerschiessen oder auch den einen oder andern letzten
Nerv rauben durfte... ;) Eure Ideen sind Haupt-Bestandteil des
SkullCheckers !
Danke auch an alle registrierten User, die mir so früh ihr
Vertrauen gaben und auch bei gröberen Bugs selbiges nicht
verloren. Zu nennen wären da im Besonderen:
Roli, der mich immer mit neuen unmöglichen Archiven ausrüstete,
die SkullCheck zum Absturz brachten, und Fehler unter OS/2
feststellte,
Peter Rudolphi, der mir Beta-Reports schickte, die an
Professionalität nicht mehr zu überbieten waren,
Michael Baldamus, der trotz stetiger Weigerung SkullChecks,
unter Eft 2.00 zu laufen, immer weiter testete, bis wir den
Kniff mit dem Fenster herausbekamen.
Danke auch an Chris, der mir sein NullModem-Kabel auslieh,
damit der SkullCheck endlich auch mal auf der User-Seite gut
ausieht. (Zufrieden, Chris? Du bist in der Doku !! ;))
Inhaltsverzeichnis
───────────────────────────────────────────────────────────────
1 Intro ................................................. 1
1.1 OASE Mitglied ..................................... 1
1.2 Überblick der Eigenschaften ....................... 1
1.3 ShareWare ......................................... 3
1.4 Registration ...................................... 4
1.5 Was benötigt wird ................................. 5
2 Konfigurieren mit SKCCFG .............................. 6
2.1 Allgemeine Optionen ............................... 6
2.1.1 Farben einstellen ............................. 6
2.1.2 Krach machen .................................. 6
2.1.3 Zoomende Fenster .............................. 6
2.1.4 Versteckte Dateien ............................ 7
2.1.5 Schnelle Neu-File Suche ....................... 7
2.1.6 COM-Port ...................................... 7
2.1.7 ANSI Ausgabe an User .......................... 7
2.1.8 Multiline Check ............................... 8
2.1.9 Semaphoren benutzen ........................... 8
2.2 Check Optionen .................................... 8
2.2.1 Viren Check ................................... 8
2.2.2 Banner stempeln ............................... 8
2.2.3 Werbung einlegen .............................. 8
2.2.4 Unerwünschte Dateien nach Namen ............... 8
2.2.5 Unerwünschte Dateien nach CRC ................. 9
2.2.6 Neu gefundene CRC in Liste schreiben .......... 9
2.2.7 Tip zu den unerwünschten Dateien .............. 9
2.2.8 Dateien "touchen" ............................. 9
2.2.9 Archive verifizieren .......................... 9
2.2.10 Bearbeite SFX-Archive ........................ 10
2.2.11 Check Tiefe .................................. 10
2.3 Umpack Optionen ................................... 10
2.3.1 Konvertierungs Packer ......................... 10
2.3.2 Alte Archive löschen .......................... 10
2.3.3 Erneuere FileBase ............................. 10
2.3.4 Backup von FILES.BBS .......................... 11
2.4 Dateien abweisen .................................. 11
2.4.1 Mindest-Formate ............................... 11
2.4.2 HackFlags ..................................... 11
2.5 Beschreibungs Optionen ............................ 11
2.5.1 FILES.BBS ..................................... 11
2.5.2 PFILES.BBS .................................... 11
2.5.3 Tip zu (P)FILES.BBS ........................... 12
2.5.4 FILES.BBS auch bei RA 2.00 erneuern ........... 12
2.5.5 Long Description Buchstabe .................... 12
2.5.6 Download Zähler Anfang/Ende ................... 12
2.5.7 FILE_ID.DIZ / DESC.SDI einlesen ............... 12
2.5.8 Highbit-Filter bei den DIZ Files .............. 13
2.5.9 ASCIIs über 127, die nicht gefiltert werden ... 13
2.5.10 Spezielle Beschreibungen besorgen
(Überschreibe...) ............................ 13
2.5.11 DIZ in Archiv packen ......................... 14
2.5.12 Tagline für DIZ-Dateien ...................... 14
2.6 Dateien und Verzeichnisse ......................... 14
2.6.1 Packer Verzeichnis ............................ 14
Inhaltsverzeichnis
───────────────────────────────────────────────────────────────
2.6.2 Banner-Datei .................................. 14
2.6.3 Werbungs-Datei ................................ 15
2.6.4 Namensliste der unerwünschten Dateien ......... 15
2.6.5 HackListe ..................................... 15
2.6.6 Liste der Dummy-Beschreibungen ................ 15
2.6.7 CRC von unerwünschten Dateien bekannt geben ... 16
2.6.8 Logdatei-Name ................................. 16
2.6.9 Verzeichnis für Viren Dateien ................. 16
2.6.10 Verzeichnis für defekte/abgewiesene Dateien .. 16
2.6.11 Drive für temporäre Dateien/Verzeichnisse .... 17
2.7 Externe Programme ................................. 17
2.7.1 Scan-Programm Einstellungen ................... 17
2.7.1.1 Active .................................... 17
2.7.1.2 Name des Scanners ......................... 17
2.7.1.3 Das EXE-File .............................. 17
2.7.1.4 Scan Parameter ............................ 18
2.7.1.5 Virus Errolevel ........................... 18
2.7.1.6 Swappen vor dem Scan-Aufruf ............... 18
2.7.1.7 Scanner kann Unterverzeichnisse
mitbehandeln .............................. 18
2.7.1.8 Immer scannen ............................. 19
2.7.1.9 Booten bei Virus .......................... 19
2.7.1.10 User bei Virus ausloggen ................. 19
2.7.1.11 Einstellungen für spezielle Viren-Checker 20
2.7.1.11.1 Scan by McAfee Associates ............ 20
2.7.1.11.2 TBScan by Thunderbyte ................ 20
2.7.1.11.3 F-Prot von Fridrik Skulason .......... 21
2.7.1.11.4 AidsTest by Dmitry N. Lozinsky ....... 21
2.7.1.11.5 Weitere Viren-Scanner ................ 21
2.7.2 Packer Konfigurationen ........................ 22
2.7.2.1 Packer aktiv .............................. 22
2.7.2.2 Archiv Erweiterung ........................ 22
2.7.2.3 EXE zum Packen ............................ 22
2.7.2.4 EXE zum Entpacken ......................... 22
2.7.2.5 Parameter zum (ent)packen ohne Verzeichnis 23
2.7.2.6 Parameter zum (ent)packen mit Verzeichnis . 23
2.7.2.7 Parameter zum Testen eines Archives ....... 23
2.7.2.8 Parameter zum Löschen einer Datei ......... 23
2.7.2.9 Parameter zum Übergeben einer Liste ....... 23
2.7.2.10 Parameter zum Logo stempeln .............. 23
2.7.2.11 Parameter zum Voranstellen einer
Logo-Datei ............................... 23
2.7.2.12 ErrorLevels, die der Packer übergibt ..... 23
2.7.2.13 Packer-ID im Archiv ...................... 24
2.7.2.14 Repack Optionen .......................... 24
2.7.2.15 SFX Behandlung ........................... 25
2.7.3 TD0 Test ...................................... 25
2.8 FileBase-Check konfigurieren ...................... 25
2.9 FileDoor angeben .................................. 26
3 Arbeiten mit SkullCheck ............................... 27
3.1 Der Base-Modus .................................... 27
3.2 Der File-Modus .................................... 27
3.3 Der geteilte File-Modus ........................... 28
Inhaltsverzeichnis
───────────────────────────────────────────────────────────────
3.4 Parameter beim Aufruf von SkullCheck .............. 28
3.5 Statuszeile von SkullCheck ........................ 29
3.6 Environment Variablen ............................. 30
3.7 Die Hack-Liste .................................... 30
4 Installation als OnlineChecker ........................ 32
4.1 RemoteAccess 1.+ .................................. 32
4.2 RemoteAccess 2.+ .................................. 32
4.3 Super BBS bis 1.17 ................................ 33
4.4 Ezycom 1.02+ ...................................... 34
4.5 FileDoor (XFD) 3.1+ ............................... 34
4.6 Eft 2.+ ........................................... 34
5 Zum Schluss... ........................................ 36
5.1 Oft gestellte Fragen .............................. 36
5.2 Eingetragene Warenzeichen ......................... 36
5.3 Dankeschön ! ...................................... 37